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• Bogolan fini •
Baumwolltücher vom
Niger
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KWAM SASA NENE verfügt
über ein breites Sortiment an Bogolan fini, das
einen differenzierten Einblick in Ornamentik und
Gestaltung von Textilien der Bambara gewährt. |
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Die reiche
Alltagssymbolik der Bambara in Mali, die in den abstrakten
Mustern dieser Tücher sichtbar wird, ist ein Beleg für die
Verankerung einer Kultur im Bewusstsein der Menschen. Die
Entstehung des Webens in dieser Region wird auf eine zufällige
Begebenheit zurückgeführt: Ein junger Mann dieses Volkes
beobachtete eine Spinne, die ihr Netz im Türstock eines Hauses
wob. Mit einem Freund kam er auf die Idee, es der Spinne
gleichzutun. |
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Bis zum heutigen Tag ist das
Weben Privileg der Männer. Das Tuch kommt in schmalen Bahnen von einfachen
Trittwebstühlen und wird in Rollen zur weiteren Bearbeitung an Frauen
weitergegeben. Hier werden die Bahnen zusammengenäht, eingefärbt und
dekoriert. Diese aufwendige Kunst soll in dem Dorf Farako in der Nähe von
Segou ihren Ursprung haben.
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Die Grundfarbe
wird aus einem Sud von Rinde und Blättern verschiedener Bäume
hergestellt. Nachdem das Tuch gewaschen und getrocknet ist, wird
das Muster mit dem eisenhaltigen Schlamm des Niger mittels
Spachtel aufgetragen. Überschüssiger Schlamm wird nach
Antrocknen herausgespült. Um das tiefe schwarz zu erreichen, muß
dieser Vorgang mehrmals wiederholt werden. |
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