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Traditionelle
Gebrauchsgegenstände, wie Hocker, Gefäße, Schalen, Körbe, Kämme
und Essgeräte sowie Musikinstrumente, Werkzeuge und Waffen
vermitteln einen tiefen und umfassenden Einblick in die
afrikanische Ästhetik und Kultur. Die Gegenstände erzählen nicht
nur von ihrer Funktion sondern aufgrund ihrer Form, Gestaltung
und Dekoration auch von der gesellschaftlichen Ordnung, der sie
angehören. |
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Der Hocker beispielsweise, war
bei den Ashanti ein besonderer und sehr persönlicher Besitz. Nur sein
Eigentümer war berechtigt auf ihm Platz zu nehmen. Man sagt, dass es
zwischen Hocker und Besitzer keine Geheimnisse gäbe. Den unterschiedlich
gearbeiteten Mittelstützen liegen Symbole zugrunde, die den Rang des
Besitzers in der Hierarchie oder seine charakterlichen Eigenschaften
erkennen lassen.
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Jeder
Ashanti-König gab nach seiner Krönung einen Hocker in Auftrag,
dessen Symbole die Prioritäten des neuen Herrschers und was die
Untertanen von Ihm zu erwarten hatten, darstellten. Der erste
Ashanti-Hocker war der "Sika Gwa Kofi" (Goldener Hocker). Man
glaubte, er sei vom höchsten Priester des Königs Osei Tutu vom
Himmel gezaubert worden. Er war vergoldet und auf ihm durfte
kein Mensch sitzen. |
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